Schulprogramm

 

Ein Schulprogramm ist immer in Veränderung begriffen. Daher kann der folgende Text nur eine Momentaufnahme unserer Entwicklung sein. Kurzfristige Änderungen z.B. durch die Lehrerkonferenz, die Schulkonferenz oder den Schulträger können zur vorliegenden Fassung noch eintreten. Wir werden dies möglichst umgehend an dieser Stelle berücksichtigen.
 

Die Erich-Kästner-Schule ist Teil eines Schulzentrums mit einer Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe (Immanuel-Kant-Schule). Die Fachräume (Sporthalle, Lehrküche) werden gemeinsam genutzt. Zum Einzugsbereich der EKS gehören alle Kindergärten des Reinfelder Nahbereiches, die örtliche Grundschule, der Hauptschulteil des Schulzentrums sowie eine ländliche Grundschule und eine ländliche Grund- und Hauptschule.
 

Die Pädagogen der Erich-Kästner-Schule unterrichten und erziehen in der Regel Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schwerpunkt Lernen, in der Ausnahme auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung, die in entsprechenden Regelschulen auch mit besonderen Hilfen und Fördermaßnahmen nicht angemessen unterrichtet werden können (vgl. SoFVO). 
 

Eine wichtige Aufgabe des Förderzentrums ist zudem die sprachheilpädagogische Betreuung der Kinder in den umliegenden Kindergärten und den Grundschulen sowie die gezielte Förderung der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Inte­grationsklassen an Regelschulen.

Die präventive  Arbeit des Förderzentrums umfasst alle umliegenden Schulen und Kindergärten. 

 

Leitsätze:
 

Lehrer - Schüler

Wir fördern und fordern jeden Schüler nach seinen Möglichkeiten und halten dies in einem Förderplan fest.

Wir nehmen die Bedürfnisse und Probleme der Schüler ernst und sind jederzeit ansprechbar.

Wir haben für die Schüler nachvollziehbare Regeln aufgestellt. Alle Kollegen setzen sich konsequent für deren Einhaltung ein und fühlen sich für deren Einhaltung verantwortlich. Das Einhalten der Regeln soll durch Belohnung verstärkt werden.

Durch regelmäßig stattfindende außerschulische Aktivitäten versuchen wir, das vertrauens – und respektvolle Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern zu festigen/fördern.

Bei schulinternen Entscheidungen sollen die Schüler mit einbezogen werden.
 


 

Lehrer – Lehrer

In der pädagogischen Arbeit herrscht durch regelmäßigen und offenen Austausch ein Grundkonsens.

Pädagogische Probleme können offen angesprochen werden, gegenseitige Hilfestellung wird praktisch und direkt gegeben.

In Entscheidungsprozesse werden alle gleichberechtigt miteinbezogen.

Wir arbeiten gern im Team.
 


 

Vernetzung
 

Wir sind Ansprechpartner für die Eltern.

Wir beziehen Eltern mit ein, indem wir intensiven Kontakt halten, Rückmeldungen geben, damit pädagogische Maßnahmen auch von außen mitgetragen werden. 

Wir beziehen kompetente Ansprechpartner in unsere Arbeit mit ein und pflegen Kontakte zum Förderverein und zum runden Tisch.

 


 

Integration
 

Im Rahmen der Förderzentrumsarbeit werden seit vielen Jahren Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelklassen der Grund- und Hauptschulen gemeinsam unterrichtet.

Dabei werden von unserer Schule Kinder mit folgenden sonderpädagogischen Förderschwerpunkten in integrierten Klassen betreut:

-  Sprache 

-  Lernen

-  emotionale und soziale Entwicklung.

 

Die Kinder mit dem Förderschwerpunkt Sprache werden wie die anderen Schüler der Klasse zielgleich nach dem Lehrplan der Grundschule unterrichtet. 
Die sonderpädagogische Kraft unternimmt einerseits präventive Maßnahmen zur Vorbeugung von Problemen (z.B. beim Lesen und Schreiben Lernen), hervorgerufen durch die Sprachstörung(en) und begegnet andererseits Folgeschwierigkeiten mit individuellen Hilfestellungen.
Zusätzlich zum Unterricht erhalten diese Kinder eine Sprachförderung durch die sonderpädagogische Kraft.

Die Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden zieldifferent nach den Leistungsanforderungen der Förderschule unterrichtet. Zur Intensivierung des Lernstoffes werden die Kinder zeitweise in Kleingruppen gefördert.

Der Unterricht in den Integrationsklassen (I-Klassen) wird überwiegend vom Regelschullehrer und der zuständigen sonderpädagogischen Kraft geplant und gestaltet. Die I-Klassen zeichnen sich aufgrund der intensiveren Betreuung durch eine reduzierte Schülerzahl aus. 


 

Wir wollen

- die Berufsorientierung intensivieren (Betriebspraktikum, Werkstatttag, Besuch im BIZ, Berufsberatung, Berufswahlpass, etc.)

- alle Schüler mit technischen Innovationen des täglichen Lebens vertraut machen,

- mit Hilfe des Fördervereins verschiedene Aktivitäten und Projekte durchführen, um so den Schülern die Möglichkeit zu geben, auf ganzheitlicher Ebene zu lernen,

- sie für Umweltprobleme sensibilisieren,

- ihr demokratisches Verständnis stärken,

- ihre „phonologische Bewusstheit“ schulen,

- die V – Betreuung unserer Schüler z.B. durch Inselstunden* ausbauen/erweitern,
 


 

- neue Kollegen betreuen, Hilfestellung leisten,

- mit unseren Materialien so umgehen, dass sie von allen benutzt und wiedergefunden werden können,

- Klassenarbeiten/Unterrichtseinheiten sortieren, sammeln und allen zum Vergleich/ Gebrauch zugänglich machen,    

- Projektwochen zur Zufriedenheit Aller gestalten/planen,

- Erzieher, Sozialpädagogen in unsere Schule holen,

- leistungsorientiert arbeiten

 


 

 

Regelmäßig werden wir in einer Lehrerkonferenz, die Schüler im Unterricht, die Eltern in einer Schulelternbeiratsversammlung und alle gemeinsam in einer Schulkonferenz die Ziele, Leitsätze und Vorhaben überprüfen.

 

Das Kollegium der Erich-Kästner-Schule